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Etappe I/1B: Lainsitzquelle – Weitra (über Nebelstein)

Pramen Lužnice (© Andreas Österreicher)

Pramen Lužnice

Die erste Etappe des hier beschriebenen Weges verläuft zum Großteil durch weitläufige Waldgebiete und erreicht mit dem Nebelstein (1017 m) und der gleichnamigen Schutzhütte den höchsten Punkt der Wanderung. Zum Abschluss dieser Etappe wandert man durch das wunderschöne Gabrielental und erreicht schließlich das Etappenziel Weitra. Die Strecke hat eine Länge von 27 km.

(Übernachtung während der Strecken sind natürlich möglich)

Etappe II/1B, entlang des Neuen Flusses: Chlum u Třeboně – Stříbřec

Stříbřec Brücke (© Rostislav Kašovský)

Stříbřec Brücke

Die Etappe ist 16 km lang und führt der roten Markierung nach zur Kreuzung U DLOUHÉHO MOSTU (Bei der langen Brücke). Bis hier ist sie identisch mit der Trasse der Etappe II/1A. Die größte Sehenswürdigkeit ist hier der Neue Fluss mit einem langen Damm mit 96 Gedenkeichen. Dortige Orte sind mit den Namen der berühmten tschechischen Sängerin Ema Destinnová verbunden.

Etappe IV/1: Tábor

Die Stadt mit ca. 36.000 Einwohnern, ist das ökonomische, Kultur- und Verwaltungszentrum der Region Táborsko. Der historische Stadtkern erstreckt sich zwischen dem Fluss Lužnice und dem mittelalterlichen Teich Jordán. Die ursprüngliche Siedlung wurde von Vítek von Klokoty vor dem Jahr 1232 gegründet. Stadt und Burg hat  König Premysl Otakar II.  1270 gegründet und hat sie Hradiště genannt.  1277 wurde die Stadt vom  Adelsgeschlecht Vítkovci niedergebrannt. Wahrscheinlich im 14. Jahrhundert haben die Sezimové von Ústí eine Burg, später Kotnov genannt, gegründet. Im Jahr 1420 haben hier Hussiten eine Stadt ausgebaut, die sie dann nach dem biblischen Berg Tábor benannten. Die Stadt wurde von den Einwohnern aus dem ausgebrannten Sezimovo Ústí besiedelt. Im Jahr 1437 wurde Tábor endlich zur Königsstadt erhoben. Die Altstadt hat Hussiten-Festung-Charakter (enge, winklige Gassen mit abgerundeten Hausecken, Höfe und Keller). Der historische Stadtkern (17,4 ha) wurde im Jahr 1961 zum Denkmalschutzgebiet erklärt. Die KČT-Ortsgruppe wurde hier bereits im Jahr 1893 gegründet.

In Tábor gibt es so viele Sehenswürdigkeiten, dass es sich lohnt hier den ganzen Tag zu verbringen. Wir empfehlen zudem Infozentrum zu starten, wo sie alle nötige Info und Karte bekommen.

Infozentrum: Žižkovo nám. 2, tel.: 381 486 230-4, www.taborcz.eu. Öffnungszeit: V.–IX. Mo - Fr 8.30–19 Uhr, Sa und So 10–16 Uhr.; X.–IV. Mo - Fr 9–16 Uhr.

Etappe IV/2: Tábor – Dobronice

Die Etappe von Tábor nach Dobronice gehört zu der ältesten auf der Route. Bereits am Ende des 19. Jh. wurde hier ein Wanderweg erbaut. Durch das tiefe Tal der Lainsitz verläuft die Etappe auf naturnahen Wegen. In den Wäldern ist eine vielfaltige Fauna und Flora vertreten und am Weg findet man romantische Felsen und zahlreiche Wehre entlang der Lainsitz. Die Strecke ist 20 km lang.

Etappe IV/3: Dobronice – Bechyně

Die 10,5 km lange Etappe führt hier überwiegend durch das tiefe Tal der Lainsitz. Den Fluss säumen beidseits wunderschöne Wälder und unterwegs können wir  mehrere pittoreske Felsengebilde an beiden Uferseiten und auch in der Mitte des Flusses betrachten. Zielort ist Bechyně, wo man als erstes eine hohe Stahlbetonbrücke erblickt. Wir steigen hier den felsigen Ausläufer zwischen Lainsitz und dem Flüsschen Smutná hinauf, auf dem die Stadt angesiedelt ist.