Städte

Lomnice nad Lužnicí

Eine Stadt (1780 Einw.). 1265 die Erwähnung von der Burg der Vítkovci von Landštejn. Kurz danach eine Ortschaft gegründet, 1382 von Václav IV. zur Stadt genannt. 1420 von den Hussiten erobert und bis 1435 unterstützte die Bewegung. Nach 1435 im Besitz von Oldřich von Rožmberk. Einschiffige St. Václav Kirche, 1359 geweiht, 1862 repariert. Originelle Kapelle der 1435 zerstörten Burg. Gotische einschiffige Pfarrkirche St. Jan Křtitel von 2. Hälfte des 14. Jhs. mit einem Renaissance Turm. Die Kirche wurde 1793 Barock umgebaut, der Turm 1872 neugotisch repariert.

Sezimovo Ústí II

Kovák (ehem. Baťov), die jüngste Stadt (1960) des Tábor-Gebiets, entstand aufgrund der Unternehmensaktivitäten von J.A. Baťa. In der Nähe der Stadt  suchte er Grundstücke, die für die Errichtung eines Betriebs geeignet waren. Für seine Arbeiter hat er hier eine nahezu neue Stadt gebaut. Im Jahre 1939 wurde auch der Bau des Betriebs MAS (Mährische Aktien-Maschinenfabrik), heute Kovosvit AG, begonnen. In der Nachbarschaft wurde auch ein Neubauviertel für die Arbeiter gebaut (architektonisch sehr ähnlich dem Wohnungsbau in Zlín, sog. Baťa’s Häuser).

Stadt Weitra

Mit Stolz kann Weitra von sich behaupten, die älteste Braustadt Österreichs zu sein. Zur Blütezeit des Brauwesens Mitte des 17. Jahrhunderts gab es 33 bürgerliche Brauhäuser und ein herrschaftliches Brauhaus. Folgen Sie dem Weitraer Bierpfad durch die Altstadt, erfahren Sie was „radiziert“ heißt und verkosten Sie die Biervielfalt.

Stráž nad Nežárkou

Eine Stadt (850 Einwohner), Ferienort am Fluss Nežárka. Die Ortschaft (gegründet in 14. Jh., ab 1876 Stadt). Gegründet am Rande eines Waldes bei dem Handelsweg Österreich – Böhmen. Das Geschlecht der Vítkovci, Herren aus Stráž (im Wappen eine fünfblättrige Rose im goldenen Feld), hat hier in den Jahren 1267-84 eine Burg gebaut, von welcher ein runder Turm mit einer Schneider erhalten wurde. Nach dem Brand im Jahre 1570 war die Burg teilweise verlassen., die Erneuerung fing 1644 an. Das heutige Aussehen bekam das Schloss nach einem barocken Umbau nach 1715.

Veselí nad Lužnicí

Die Stadt (6540 Einw.) und der Ferienort am Zusammenfluss von Lužnice und Nežárka ist durch die Verbindung der Städte Veselí n. Luž. und Mezimostí aufgrund  Anordnung der Protektoratbehörden vom 1. 1. 1943 entstanden. Die erste historische Erwähnung über Veselí ist aus dem Jahre 1259 (die Herrschaft der Rosenberger). Seit 1302 gehörte die Stadt dem König. Karl der IV. hat Veselí zur Stadt erhoben. Seit 1491 wurde sie wieder zum Besitz der Rosenberger. Nach dem Aussterben dieses Geschlechts ist sie in den Besitz an die Familie Švamberk übergangen.