Burgen und Schlösser

Burg Choustník

Auf dem gleichnamigen Hügel (670 m) ostwärts des Dorfes befindet sich eine Ruine der gotischen Burgen aus den Jahren 1262–82, gegründet von Herrn Beneš aus Chýnov, dem Sohn von Hroznata aus Poděbrady. Eine seltenes Beispiel der sogenannten Doppelburgen (hier siedelten mehrere Besitzer). Seit dem Jahr 1322 im Besitz von dem Geschlecht Rožmberk, unter der Regierung von Oldřich von Rožmerk nach dem Jahr 1430 befestigt. Die Burg wurde danach nur von Burggrafen besiedelt; die letzte größere Renovierung fand 1563 unter der Regierung von Vilém von Rožmberk statt.

Burg Soběslav

Es gibt hier die Ruine der Burg, die in der 2. Hälfte des 14. Jh. von Jindřich Rožmberk gegründet wurde. Hier wurde im Jahre 1394 der König Václav IV. gefangen gehalten. Die Burg unterscheidet sich wesentlich von Abwehrburgen auf den Felsen als auch von den Burgen, umgeben von Wasser. Es handelte sich um den Sitz des Burggrafen, die spätgotisch und danach im Stil der Renaissance umgebaut wurde. In der Zeit der Hussitenkriege wurde die Burg zweimal ausgebrannt – in den Jahren 1421 und 1435. In dieser Zeit wurde auch das ursprüngliche Aussehen zerstört.

Gmünd - Schlosspark

Das älteste Gebäude der Stadt ist sicherlich das Schloss. Das Aussehen wurde seit dem 12. Jahrhundert oftmals durch Um- und Zubauten verändert.

© Gemeinde Gmünd

Auch die Besitzer haben im Laufe der Zeit immer wieder gewechselt. Im Jahre 1985 wurde das Schloss von der Habsburg-Lothring`schen Gutsverwaltung an eine Wohnbaugenossenschaft übergeben. Als Grünoase präsentiert sich der angeschlossene Schlosspark mit einem Teich und einer Vielzahl botanischen Raritäten.

Ein wahrer Ruhepol im Zentrum der Stadt, um nach einer anstrengenden Wanderung auszuspannen.

Jemčina

Ein bedeutsames einstöckiges Jagdschloss, Grundriss in Buchstabe „U“, entstand in einigen Etappen im Verlauf von 18. Jh., die letzte Bauanpassungen 1875. 1923 wurde das Schloss enteignet und diente als zu erst als Erholungsheim und ab 1991 als Kaserne. Im Jahre 2002 wurde das Schloss ein Privateigentum und 2004 fing die Rekonstruktion ab; zugänglich (tel.: 608 511 381, www.jemcinazamek.cz; Besichtigungen V.–VI. a IX. Sa und So 11-14, VII.–VIII. Mo–Di 11–14 hod., indiv.) – eine Ausstellung zur Geschichte des Schlosses, Gemäldeausstellung.

Kozí hrádek / Burg Kozí

Erhaltene Burgruine, die durch den Aufenthalt von Jan Hus in den Jahren 1412 – 14 bekannt wurde; ab 1962 zum Nationaldenkmal erklärt.  Die Gründer waren wahrscheinlich die Herren aus Hradec; 1377 wurde Vlček aus Kozí als Besitzer angegeben. Jan Hus hat sein Asyl hier in der Zeit der Herrschaft von Ctirad und Jan aus Kozí gefunden. Auf Burg Kozí und in der Umgebung hat er gepredigt und hier hat er auch eine Reihe seiner Bücher geschrieben (z.B. Postila). Die Burg ist vermutlich wegen eines Brandes im Jahre 1438 untergegangen.  Danach wurde die Ruine eine Quelle für Baumaterial.

Schloss Litschau

Seit 1763 ist die gräfliche Familie Seilern-Aspang im Besitz des Schlosses, die es nach wie vor bewohnt. Eine Besichtigung der Innenräume ist daher nicht möglich.

Von dem Schloss Litschau gibt es viele Sagen, wie z. B. von ihm aus soll die Burgfrau mit Pfeil und Bogen einem schwedischen General, der gerade beim Alterstein sein Mittagessen schmauste, den Löffel aus der Hand geschossen haben (Schwedenbelagerung).

© Stadtgemeinde Litschau

Schloss Weitra

Errichtung einer Burg durch die Kuenringer zwischen 1201 und 1208. Unter Wolf Rumpf Freiherrn von Wielroß wurde im 16. Jhd. das mächtige Renaissanceschloss mit Arkadenhof errichtet. Das Schoss kann vom Keller bis zum Turm besichtigt werden. Es beherbergt: Schlossmuseum, Braumuseum, Schlosstheater im Rokoko-Stil und Museum „Schauplatz Eiserner Vorhang“. Der Blick vom Schlossturm eröffnet Ihnen eine weite Aussicht ins „Weitraer Land“ bis hin zum 18 Loch Golfplatz.

Öffnungszeiten: Mai – Oktober, MO und DI Ruhetag