Etappe IV/3: Dobronice – Bechyně

Die 10,5 km lange Etappe führt hier überwiegend durch das tiefe Tal der Lainsitz. Den Fluss säumen beidseits wunderschöne Wälder und unterwegs können wir  mehrere pittoreske Felsengebilde an beiden Uferseiten und auch in der Mitte des Flusses betrachten. Zielort ist Bechyně, wo man als erstes eine hohe Stahlbetonbrücke erblickt. Wir steigen hier den felsigen Ausläufer zwischen Lainsitz und dem Flüsschen Smutná hinauf, auf dem die Stadt angesiedelt ist.

Einstiegsorte: 

Zug: Bechyně, Bahnhof befindet sich im östlichen Teil der Stadt.

Bus: Dobronice u Bechyně, Bushaltestelle im oberen Ortsteil.

         Bechyně, Busbahnhof in der Nähe des Zug-Bahnhofs

 

Trassenübersicht: 

 DOBRONICE u.B. (unter der Burg) – 5 km –  U HUTÍ – 4 km –  BECHYNĚ-MOST (Brücke) – 1,5 km –  BECHYNĚ (nám./Marktplatz)

 

Wegbeschreibung: 

   An der Kreuzung DOBRONICE u B. (unter der Burg) startet die 10,5 km lange Etappe auf der rechten Uferseite der Lainsitz (rote Markierung). Wir kommen auf die Wiese, an der entlang wir bis zu der Stelle gehen, wo die Trasse in das enge Tal der Lainsitz führt. Hier begann der ursprüngliche, von Dobronice nach Bechyně führende Franzlsweg. In diesem Abschnitt liegen viele   Felsblöcke und große Steineim Fluss, die  interessante Stromschnellen bilden. Auf den hohen Felswänden überm Fluss kann man bunte, meist gelbe Flächen bewundern, die durch Flechten gebildet wurden. Wir kommen an der Kreuzung U HUTÍ an.

   Von dieser Kreuzung biegen wir ab und gehen am Wald, dem roten Markierungszeichen folgend, nach rechts ab und steigen einen kleinen Abhang hinauf. Den Waldrand bilden hier gewaltige, alte Eichenbäume. Nach ca. 600 m biegen wir scharf nach links auf einen Pfad ab, der zu einer unregelmäßigen Allee führt. Auf der linken Seite gibt es weite Ausblicke über das Lainsitztal und auf der anderen Uferseite großflächige Wälder, die bis zu den Orten Soběslav und Dráchov reichen. Das heisst: in das Gebiet, wo die Etappen-Abschnitte der mittleren Lainsitz verlaufen. Durch die Allee kommen wir bis zum Bechyně-Friedhof. Wir überqueren die Straße und durch eine Ferienhaus-Siedlung kommen wir zum Hang über der Lainsitz. Hinter der über die Schlucht führenden Brücke steigen wir zuerst quer über dem Hang hinauf und dann steigen wir wieder zurück zur Lainsitz ab. (Beim höchsten Punkt ist es auch möglich, nach rechts abzubiegen und nach ca. 150 m  zum Rastplatz mit dem schönen Ausblick auf den Fluss zu kommen.) Wir erreichen eine Wiese, wo schon Anfang des 20. Jh. ein beliebtes Flussschwimmbad stand. Den größten Aufschwung erlebte das Schwimmbad in der Zeit zwischen dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg. Wir gehen unter der Brücke Bechyně Regenbogen durch. (Von hier aus ist es möglich, durch die Lázeňská und Parkány Straße direkt ins historische Zentrum zu kommen.) Hinter der Brücke biegen wir nach rechts ab und steigen den Hang zu der Rückseite des Kurorts Bechyně hinauf. Danach kommen wir zur Straße und Kreuzung BECHYNĚ-MOST. (Von hier aus kann man bis zum Bechyně Zug- und Busbahnhof weitergehen.)

   Unser Weg biegt hier, der blauen Markierung folgend, scharf nach rechts ab und wir erreichen die bereits erwähnte Brücke. Von dieser Brücke hat man eine schöne Aussicht auf die auf dem Ausläufer stehende Stadt Bechyně. Wenn wir die Brücke zur linken Uferseite überqueren, führt uns die blaue Markierung auf einen romantischen Weg, auf dem wir nach und nach zu drei Holzaussichtsplateaus kommen. Das erste Plateau, das den Namen von Vojta Náprstek (einer der Gründer des KČT) trägt, bietet uns eine wunderschönen Blick auf die hohe Brücke und das tiefe Tal mit der sog. Obermühle mit dem Wehr. Vom zweiten Aussichtsplateau aus, das nach einem der bedeutenden Vorsitzenden des KČT, - arch. Vratislav Pasovský benannt wurde, können wir gut die mittelalterliche Stadtbefestigung mit Kloster sehen. Nach diesem Plateau sinkt die blaue Markierung bis zu der Stelle, von der aus wir ein paar Treppen hinaufsteigen müssen und zum dritten Aussichtsplateau gelangen. Dieses Plateau trägt den Namen von Jiří Stanislav Guth-Jarkovský, dem Vorsitzenden des Klubs während des ersten Weltkriegs bis Ende der zwanziger Jahre des 20. Jh.. Von diesem Plateau aus hat man eine herrliche Aussicht auf das Schloss Bechyně. Der blauen Markierung folgend kommen wir zur Brücke Zářečí, bei der wir zurück auf die rechte Uferseite queren. Hinter der Brücke links ab und entlang des Wehres kommen wir wieder zu der ursprünglichen roten Markierung. (Dieser Markierung folgend können wir nach rechts abbiegen und zu einer Hauptstraße kommen, die unter dem Schloss bis zu der Stadtmitte, bzw. zur Kreuzung BECHYNĚ (Platz) führt.

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