Die junge Lainsitz

Achtung!!!

Dieser Abschnitt wurde noch nicht vollständig markiert. Es fehlen die Markierungen an der Trasse und nur mit Hilfe des Reiseführers könnten sich die Wanderen verlaufen. Der österreichische Partner arbeitet bereits an der Entfernung der Mängel. Danke für Ihr Verständnis.

Die Trasse des Weges entlang der Lainsitz beginnt mit einer schön gestalteten Quelle in Form einer kleinen Kapelle. Der Ort befindet sich in der Höhe fast 1000 m über dem Meeresspiegel, d.h. hoch in den Bergen, welche unweit die Höhe 1000 m übersteigen. Mit dem Name der Gebirge ist es interessant: auf der österreichischen Seite werden sie Böhmerwald (Šumava) genannt, auf den tschechischen nennt man sie Novohradské Gebirge. Die Quelle befindet sich sehr nah der österreich-tschechischen Grenze. Der kleine Bach fließt runter ins Tal wo die Grenze verläuft, wird grösser und strömt einige Kilometer auf dem tschechischen Gebiet und dann wieder zurück nach Österreich. In diesem Teil des Stroms führt kein Wanderweg. Deswegen verläuft unserer Weg durch der Gemeinde Karlstift und nach 6 km führt uns zurück zu der Lainsitz. Bald danach gliedert sich der Weg auf zwei alternative Trassen. Die Haupttrasse führt uns weiter in das wunderschöne Tal und über die Gemeinde St. Martin bis nach die historische Stadt Weitra. Die zweite steigert auf den höchsten Punkt des ganzen Weges – den Berg Nebelstein ( 1017 m) und von hier wieder runter nach Weitra.

Einige Kilometer vor der größten Stadt auf der österreichischen Seite – Gmünd – läuft die Trasse auf eine weiträumige Bergebene, reich an Gewässer und auf ihrem Rand bei Gmünd an große Steinblöcke, welche einzeln oder gruppiert  von diesem Ort nach Süden die Gegend Waldviertel charakterisiert.        Der historische Kern von Gmünd mit seiner kleinem, jedoch sehr schönen Rathaus und berühmte Fassaden von einigen Renaissance Häusern, bietet der Architektur Anhänger ein Erlebnis. Interessant ist auch der Wasserfall der Lainsitz direkt in der Stadt, bei dem Grenzübergang nach České Velenice.

Von Gmünd führt die Trasse durch eine leicht gewällte Landschaft mit zahlreichen sauberen Wäldern, parallel mit der tschechischen Grenze nach Norden. In der Gemeinde Brand ist ein wunderschöner Teich mit großem Schwimmbad. Den Tschechen wird die Landschaft wahrscheinlich an die Tschechische Kanada bei Nová Bystřice erinnern, wo sich beide Landschaften vereinen. In der kleinen, aber netten Stadt Litschau, unter einer alten Burg, wendet sich der Weg Richtung Nordwest. Die Trasse führt durch ein Tal, an dem Freizeit-Teich Herrenteich vorbei, steigt durch Wälder hoch, überschreitet die Grenze und nach 3 km erreicht das Ziel des Abschnitts I. in der Städtchen Chlum u Třeboně.            

Auch obwohl wir uns in Gmünd von der Lainstiz entfernt haben, wir haben nicht ihr Einzuggebiet verlassen. Durch Litschauf fließt nämlich der kleine Fluss Reissbach. Die Trasse des ganzen Abschnittes „Junge Lainsitz“ verläuft in Grunde genommen durch eine Bergnatur – in einzigem Ort des Abschnittes – in Gmünd, sinkt sie leicht unter 500 ü.d.M.

Etappen in diesem Abschnitt

Etappe I/1B: Lainsitzquelle – Weitra (über Nebelstein)

Pramen Lužnice (© Andreas Österreicher)

Pramen Lužnice

Die erste Etappe des hier beschriebenen Weges verläuft zum Großteil durch weitläufige Waldgebiete und erreicht mit dem Nebelstein (1017 m) und der gleichnamigen Schutzhütte den höchsten Punkt der Wanderung. Zum Abschluss dieser Etappe wandert man durch das wunderschöne Gabrielental und erreicht schließlich das Etappenziel Weitra. Die Strecke hat eine Länge von 27 km.

(Übernachtung während der Strecken sind natürlich möglich)